7 echte Gründe für Hunde aus Tierheimen - Baltoo.net

1. Doppelte Hilfe

Jeder kennt die Bilder von Hunden aus Tierheimen. Entweder herzzerreißend und jeder greift sofort zum Geldbeutel und will spenden. Oder eben die aggressive Variante des verwahrlosten Hundes. Aber das ist realistisch gesehen nur die halbe Wahrheit. Fakt ist, dass es in Tierheimen nur begrenzte Plätze gibt. Damit kann für jeden Hund der adoptiert wird, ein neuer aufgenommen. Und das ist die erste Hilfe, die Sie mit einer Adoption leisten können – einfach Platz für einen neuen Gefährten schaffen. Und zweitens helfen Sie natürlich auch den adoptierten Hunden aus den Tierheimen, denn ein feines Zuhause ist immer schöner, als mit anderen Hunden unter beengten Verhältnissen irgendwo in Tierheimen eingesperrt zu sein. Übrigens ist die beliebte Darstellung Tierheimhund = Problemhund einfach falsch. Natürlich gibt es in Tierheimen Problemfälle, aber die meisten „Second Hand“ Hunde aus Tierheimen sind tatsächlich unproblematisch und freundlich. Das ist doppelte Hilfe!

2. Preis

Natürlich sollte der Preis beim Kauf eines Hundes nicht entscheidend sein, aber viele Hundeliebhaber haben nur kleine Budgets. Bei Preisen von bis zu 1.500€ für einen Rassehund aus der Züchtung, scheinen adoptierte Hunde aus Tierheimen vergleichsweise günstig, da Sie entweder kostenlos sind oder eine kleine Adoptionsgebühr kosten. Übrigens heißt kostenlos nicht, dass Sie das Tierheim ohne eine „großzügige“ Spende verlassen. Denn Spenden werden von Tierheimen für bspw. den Kauf von dringend notwendigem Futter, Einrichtung, Ärzte und vielen anderen Sachen sinnvoll genutzt. Also ran an den Hund und eine großzügige Spende da lassen.

3. Großes Angebot

Hunde in Tierheimen gibt es in jeder Größe und Form. Vom Welpen zum erwachsenen Hund bis zum Senior, werden Sie nahezu alles versammelt finden. Dabei auch pure Rasse-Hunde, gemischte Rasse- Hunde und erstklassige Züchtungen. Man glaubt nicht, was vermeintliche Hundeliebhaber alles so zu den Tierheimen schaffen. Unser Tipp für den Besuch in Tierheimen ist es aber, sich möglichst wenig im Vorfeld festzulegen, sondern dass Herz bei der Adoption entscheiden zu lassen. Den Traumhund gibt es nämlich oft nicht wirklich. Vielleicht adoptieren Sie zum Schluss sogar eine Fell Nase, die komplett anders ist, als Sie sich das vorgestellt haben. Denn erst die innige Beziehung zwischen Hund und Herrchen/ Frauchen macht einen Hund zu Ihrem Traumhund.

4. Gut erzogene Hunde

Wenn Sie einen erwachsenen Hund aus Tierheimen adoptieren, bekommen Sie meistens ein Tier, das schon erzogen wurde oder idealerweise auch in der Hundeschule war. Entweder vom Tierheim geschult oder die Hundeschule von den Hundeeltern. Der Hund weiß also im Zweifel was erwünscht bzw. unerwünscht ist. Damit sind angeknabberte Möbel, zerfetzte Schuhe und Taschen, Pipi- und größere Unfälle weniger wahrscheinlich. Jeder weiß, dass dieser Lernprozess bei Welpen bis zu 3 Jahre dauern und auch in die Hose gehen kann. Und die meisten Hundeliebhaber unterschätzen den Aufwand, der nötig ist, um einen Hund gut zu erziehen und stubenrein zu bekommen. Erfahrungsgemäß haben Hunde aus den Tierheimen diese Start-Probleme eher selten. Viele Tierheime bieten auch an, dass man den Hund bei Spaziergängen kennenlernen kann und manchmal klappt es auch, dass der Hund ein Wochenende bei einem Zuhause verbringt, bevor man sich für die Adoption entscheidet. Das senkt das Risiko und geht natürlich beim Kauf eines Hundes/ Welpen von einem Züchter nicht.

5. Impfungen, Papiere

Hunde aus Tierheimen sind prinzipiell nicht anfälliger für Krankheiten als Hunde in Privathaushalten. Denn gerade in Tierheimen muss wegen der großen Anzahl an Tieren besonders auf Hygiene und Gesundheit geachtet werden. Der Tierarzt ist quasi regelmäßig da und prüft, ob es den Hunden gut geht. Bei der Adoption von Hunden aus Tierheimen bekommen Sie Tiere immer mit Papieren, geimpft, gechipt und oft auch sterilisiert.

6. Fachliche Unterstützung

Seriöse Tierheime werden Ihnen immer wieder helfen, wenn Not am Mann ist, da eine persönliche Beziehung zum Hund oft seit Monaten bestanden hat. In einigen Tierheimen ist es daher üblich, dass die Mitarbeiter des Tierheims kontrollieren, ob es Ihren Hunden wirklich gut geht! Nutzen Sie die Beziehung zu den Tierheimen, spenden regelmäßig und freuen sich, dass Sie einen gesunden Vierbeiner bekommen haben.

7. Hunde sind dein Freund und Helfer

Ja, Hunde unterstützen definitiv Ihre Gesundheit und senken nachweislich den Bluthochdruck und Stress. Zudem fördern Sie Ihren sportlichen Ehrgeiz, weil Sie einfach regelmäßig spazieren gehen müssen. Was wollen Sie mehr. Nutzen Sie Ihren neuen Vierbeiner aus dem Tierheim als Antrieb und Gesundheitsfaktor.

Haben Sie schon mal überlegt einen Hund aus dem Tierheim zu adoptieren? Oder haben Sie eine nette Geschichte über eine Hunde-Adoption zu erzählen? Dann schreiben Sie uns am besten mit Bildern des kleinen Rackers an info@baltoo.net